Дата и час: Чет Фев 27, 2025 6:05 am

Часовете са според зоната UTC + 2 часа [ DST ]




 Страница 1 от 1 [ 10 мнения ] 
Автор Съобщение
 Заглавие: Lehrerprobleme [BL, Romantik, Emotion, Sex; 16+]
МнениеПубликувано на: Съб Окт 18, 2008 12:19 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Пон Май 12, 2008 11:03 pm
Мнения: 75
Докато преправям следващата глава на онова другото дето е качено, пускам това тук. Най-вероятно никой няма да го чете, защото няма нищо да разбере, но пък просто проверявам, може и да има все някой... Да, много стара история, писана доста отдавна за някакъв приятел, страстен любител на този жанр. Поствам първите 2 глави, но има още 4... Пишете, обиждайте, критикувайте, смея се с голямо удоволствие :lol: .

п.п.: Не се притеснявайте да питате, винаги помагам за това чудо и всичко свързано с езика.


Teil 1
Montag. Morgens. Die erste Stunde an der neuen Schule. Mischa Hesse rieb sich nervös die Finger, zwischen denen er den Träger seines Rucksacks fest umklammert hielt. Er war angespannt, die nächsten Minuten würden über den Verlauf der folgenden zwei Jahre entscheiden. Denn genau so lange musste er es mit diesem Englischkurs aushalten.

Mischa näherte sich der bereits offenen Tür, aus der deutlich der Lärm der Schüler zu hören war, die sich jetzt, nach den Sommerferien viel zu erzählen hatten und die Zeit nutzten, bis der Lehrer ankommen und die Konversationen unterbinden würde. Noch einmal atmete Mischa tief ein, straffte sich und betrat den Raum. Er wusste, wenn er Angst zeigen würde, würden die Schüler ihn hemmungslos zerfleischen.

Mischa steuerte zielsicher auf das Lehrerpult zu. "Guten Tag, meine Damen und Herren, ich bitte Sie, sich zu setzten und mir Ihre Aufmerksamkeit zu schenken."

Die Schüler, die sein Eintreten zuerst gar nicht bemerkt zu haben schienen, wandten sich ihm bei diesen Worten zu und folgten, ihn aufmerksam beobachtend, seiner Aufforderung.

"Ich bin ab heute Ihr neuer Lehrer für Englisch und werde mit Sicherheit auch mit einigen von Ihnen in Geschichte das Vergnügen haben."

Mischa unterdrückte ein Lächeln, als er schon die ersten Reaktionen bei den Schülern sah.

Erstaunen und Unglaube waren die häufigsten Regungen. Mischa wusste sehr genau, warum das so war. Es hatte mit seinem Aussehen zu tun - er wirkte nun einmal mehr wie ein Schüler als wie ein Lehrer. Woran diese Wirkung lag, konnte Mischa nur vermuten. Ob es seine schulterlangen, kohlrabenschwarzen Haare, seine kleine, eher zierliche Statur oder die jugendliche, ebenfalls schwarze Kleidung war, die ihn grundsätzlich Jahre jünger aussehen ließ, als er war, wusste er nicht, doch es war nun einmal so. Und mit der Zeit hatte Mischa gelernt, diese Tatsache zu seinem Vorteil zu nutzen.

In der zweiten Reihe sah er, wie drei ziemlich stark geschminkte Mädchen sich aufgeregt etwas zuflüsterten und immer wieder zu ihm hinsahen. Nun, deren Aufmerksamkeit hatte er, wenn auch sicher nicht wegen dem Unterricht.

Kurz nach seinem Auftauchen hatte sich der Kurs so weit beruhigt, um ihm weiter zuhören zu können.



"Also, Ich heiße Mischa Hesse, habe gerade meine Referendarszeit abgeschlossen und bin jetzt für Englisch und Geschichte hier Lehrer. Ich werde Ihnen für die nächsten zwei Jahre der Englischen Sprache näher bringen dürfen und hoffe, dass wir gut miteinander auskommen werden." stellte er sich kurz vor und sah aufmerksam in die Runde seiner gut fünfundzwanzig Schüler. "Haben Sie noch irgendwelche Fragen?"

Eines der Mädchen aus der dritten Reihe meldete sich und Mischa nickte ihr auffordernd zu, da er ihren Namen noch nicht kannte. "Ja?"

"Ich würde gerne wissen, wie alt Sie sind." meinte sie mit einem verführerischen Lächeln. "Und ob Sie noch zu haben sind."

Mischa lachte leise. Das konnte ja noch heiter werden. "Nun, wenn ich Ihnen damit das Leben erleichtern kann: Ich bin siebenundzwanzig und meines Zeichens ledig."

"Sie haben mir jetzt wirklich das Lebern erleichtert, Herr Hesse." fügte sie mit einem weiteren Lächeln hinzu.

'Ja, und mir selbst habe ich es wohl erschwert,' dachte Mischa bei sich, er kannte diese Art von Schülerinnen. sie waren von allem gelangweilt und hatten nichts besseres zu tun, als einen Lehrer ihrer Wahl anzuschmachten und ihn dadurch in Verlegenheit und in schwierige Situationen zu bringen. Intrigen waren ihr Lebensinhalt. Doch zu seinem Glück - oder Unglück - hatte Mischa mit solchen Schülerinnen in seiner Referendarszeit schon Erfahrungen gemacht und wusste mit ihnen umzugehen.

"Wenn dann keine Fragen mehr anliegen, würde ich Sie bitten, Namensschilder aufzustellen, damit ich Sie auch mit Ihren Namen anreden kann. Und ich möchte gerne mit Ihnen besprechen, was wir in den folgenden vier Semestern bis zum Abitur zu erledigen haben." Mischa öffnete seinen Rucksack und holte seine Unterlagen hervor, die er für den heutigen Tag vorbereitet hatte und setzte sich mit der Mappe auf das Pult. Er wollte weder zwei Stunden lang stehen, noch sich hinter dem breiten Pult verstecken und somit die Distanz zu den Schülern unnötig erhöhen. Seiner Meinung nach war vor allem der erste Eindruck enorm wichtig für das zukünftige Auskommen von Lehrer und Schüler, und er wollte seine immer noch leicht vorherrschende Unsicherheit nicht durch eine Flucht hinter das Pult verraten.

Sobald Mischa begonnen hatte, in Englisch den Ablauf bis zum Abitur mit den Schülern zu besprechen, fühlte er sich schon um einiges sicherer. Der Kurs hatte ein recht gutes Niveau und war einigermaßen diszipliniert; doch die drei Mädchen aus der zweiten Reihe, die er inzwischen als Nina, Conny und Milena kennen gelernt hatte, schienen den permanenten Drang zu haben, sich miteinander austauschen zu müssen. Mehr als ein Mal sah Mischa sich gezwungen, sie zum Schweigen aufzufordern.

Als sich aktiv beteiligende Schüler markierte Mischa sich nach den Stunden Raphael und Sascha aus der ersten Reihe, Marion aus der zweiten, Sylvia und Maren aus der dritten und Max und Michaela aus der vierten. Der Rest des Kurses verhielt sich noch sehr zurückhaltend - jedenfalls was die Meldungen im Unterricht betraf. Nur einer war Mischa noch aufgefallen, und zwar Nicolai, der sich ganz hinten im Raum in die Ecke gesetzt hatte und während der ganzen Zeit nicht ein Wort gesagt hatte, weder zu ihm noch zu einem anderen Schüler. Mischa nahm sich vor, den Jungen zu beobachten und ihn aus der Reserve zu locken.

Als es geklingelt hatte und die Schüler munter schwatzend den Raum zur Pause verließen, packte Mischa noch seine Unterlagen zusammen und verstaute sie in seinem Backpack, das mit zahlreichen Aufnähern verziert war. Dann schwang er es sich auf den Rücken und verließ mit dem Strom der letzten das Gebäude verlassenden Schüler den Trakt. Er machte sich direkt auf den Weg ins Lehrerzimmer, wo er seine Utensilien für die nächste Stunde Geschichte in seinem Fach liegen hatte. Außerdem freute er sich auf einen Kaffee, denn er war nicht unbedingt wacher als die meisten Schüler es um diese Zeit waren.

Als Mischa durch die gerade noch einen Spalt geöffnete Tür in den Korridor schlüpfte, der zu den Lehrerzimmern führte und zu dem Schülern der Zutritt verboten war, kramte er gerade in seiner Tasche und suchte eine Münze für den Kaffeeautomaten. Vertieft in diese Aufgabe bemerkte er nicht den großen Mann, der im Flur am Kopierer stand und ihn missbilligend musterte.

***

Luca Meißner verließ das Lehrerzimmer, in dem er nur schnell seine Sachen abgelegt hatte, um die benötigten Seiten für die folgenden zwei Stunden in seinem neuen Geschichtsleistungskurs zu kopieren. Es war die erste große Pause und er hatte das Glück gehabt, die ersten beiden Stunden gleich zu Schulbeginn frei zu haben.

Luca war gerade dabei, den Kopierer mit den zu vervielfältigenden Seiten zu füttern, als er eine ganz in schwarz gekleidete Gestalt in den Korridor schlüpfen sah. Die Person hatte den Kopf geneigt und schien etwas in ihrer Tasche zu suchen, während sie immer weiter auf das Lehrerzimmer zuging. Luca beobachtete die Gestalt und schloss aus Aussehen und Art der Bewegung, dass es sich um einen Schüler handeln musste. Da er Luca jedoch gänzlich unbekannt war, vermutete dieser, dass es einer der Neuen war, die zu Schuljahresbeginn immer hier im Internat eintrafen. Außerdem wussten sonst alle, dass die Flure zu den Lehrerzimmern nur Lehrern vorbehalten waren und Schülern der Zutritt versagt war.

Luca seufzte leicht. Irgendjemand musste dem Schüler ja sagen, dass er sich hier nicht aufhalten durfte, da konnte er es genauso gut auch selber machen. So legte Luca die Seiten, die er hatte kopieren wollen, auf die Maschine und steuerte auf den jungen Mann zu.

"Sie dürfen hier nicht rein, Schülern ist es verboten, in den Lehrertrakt zu gehen." sprach Luca den Jungen an, der auch abrupt stehen blieb und aus großen, grünen Augen zu ihm aufsah.

"Oh, das weiß ich." entgegnete er nur und Luca meinte einen Funkeln in diesen Augen gesehen zu haben, doch er war sich nicht ganz sicher.

"Und trotzdem werde ich jetzt da reingehen, mir einen schönen, heißen Kaffee holen und mich hinsetzen." fuhr der junge Mann fort und lächelte leicht. "Dann werde ich mir meine Unterlagen aus meinem Fach holen und zu meinem nächsten Kurs gehen."

"Wie bitte?" fragte Luca irritiert und war sich nicht ganz sicher, ob der Junge mit ihm spielte oder es ernst meinte.

"Sie können mich natürlich davon abhalten, aber dann werden die Zwölfer in den nächsten zwei Stunden nicht den ihnen zustehenden Unterricht in Geschichte erhalten." beendete er seine Ausführungen und lächelte Luca an. Der stand immer noch etwas verwirrt vor den jungen Mann und schien noch nicht so ganz zu glauben, was der ihm erzählte.

"Sie sind Lehrer?" Luca hört selbst, wie seine Stimme vor Unglauben, ja fast vor Spott, troff. Als er das plötzliche Schwinden des Lächelns und den resignierten Gesichtsausdruck des Anderen sah, tat ihm sein Ton fast schon wieder leid.

"Sie müssen mir das freilich nicht glauben, begleiten Sie mich doch einfach ins Lehrerzimmer, die Kollegen dort können Ihnen bestätigen, was ich eben gesagt habe." Die Stimme seines Gegenübers ließ Luca vermuten, dass dieser solche Situationen schon öfters erlebt hatte. Er war geneigt, ihm zu glauben, dennoch entschloss er sich, dem angeblichen Neuen ins Lehrerzimmer zu folgen.

***

Mischa betrachtete den Lehrer vor sich mit gemischte Gefühlen. Er mochte es nicht, wenn man ihm so offensichtlich misstraute wie der Mann hier es tat. Sicher, es war schon während seiner Referendarszeit öfters vorgekommen, dass man ihm nicht geglaubt hatte, wenn er behauptete, Lehrer zu sein. Doch nie hatte sich jemand darüber lustig gemacht.

Mischa entschloss sich, den Kerl zu ignorieren und zu tun, was er vorgehabt hatte, als er sich auf den Weg gemacht hatte. Ein warmer Kaffee würde ihn bestimmt auf andere Gedanken bringen. Also ging Mischa an Luca vorbei und steuerte die dicke Tür an, die zum Lehrerzimmer führte. Er trat ein und genoss den Geruch von Kaffee, der hier vorherrschte und ihm zeigte, dass er nicht der Einzige gewesen war, der sich für das warme Getränk entschieden hatte.

Luca war dem Neuen mit kurzem Abstand gefolgt und sah, wie dieser genießerisch die Augen schloss als er den Raum betrat. Dann ging er zu einem Tisch, an dem zwei andere Lehrer saßen und ihn zu sich winkten. Er unterhielt sich kurz, legte seine Tasche ab und holte sich ebenfalls einen Kaffee. Luca beobachtete die Szene aufmerksam, ihm war schon nach wenigen Sekunden in dem Raum klar gewesen, dass der Andere die Wahrheit gesagt hatte.

Dann wandte Luca sich wieder ab, um zum Kopierer und den noch nicht duplizierten Seiten zurückzukehren. Irgendwie war es ihm jetzt unangenehm, wie er den Neuen zuvor angegangen war. Er wusste, dass er sich wohl oder übel bei ihm würde entschuldigen müssen, doch Luca wusste ebenso gut, dass er im Entschuldigen nicht besonders gut war und es dementsprechend ungern machte.

Als er alle Seiten, die er brauchte, kopiert hatte, betrat Luca erneut das Lehrerzimmer und ging zu dem Tisch, an dem er seine Tasche abgelegt hatte. Unbewusst suchten seine Augen den Raum nach dem Neuen ab, dessen Name er immer noch nicht kannte.

An seinem Tisch saß auch Antonio, mit dem Luca seit er hier im Internat als Lehrer begonnen hatte, eng befreundet war. Antonio war gerade dabei, sich mit Christian, einem gemeinsamen Kollegen und Freund, zu unterhalten, als Luca sich zu ihnen setzt und seine Unterlagen einpackte.

"Wer ist dieser Neue eigentlich?" fragte Luca seinen besten Freund und trank einen Schluck Kaffee aus dessen Tasse.

"Warst du heute morgen denn nicht da? Der Direx hat ihn doch vorgestellt." entgegnete Antonio und zog seine Tasse schnell wieder zu sich. Er wusste aus Erfahrung, dass Luca schnell den ganzen Kaffee austrinken konnte ohne es wirklich zu merken.

"Ich hatte die ersten beiden Stunden keinen Unterricht und ich war übers Wochenende bei Susanne, also bin ich erst zur Pause gekommen." erklärte Luca mit einem eindeutigen Grinsen, das keinen Zweifel in Bezug auf seine Tätigkeiten mit Susanne, seiner Freundin, ließ.

"Um es für dich noch einmal zu wiederholen: Er heißt Mischa Hesse, ist frisch mit dem Referendariaht fertig und unterrichtet die Oberstufe in Geschichte und Englisch. Ich glaube er ist sechsundzwanzig oder so, ich erinnere mich nicht mehr so genau." berichtete Antonio, wohlweißlich nicht auf Lucas Andeutungen übers Wochenende mit Susanne eingehend. Er hatte keine Lust, sich dessen Erzählungen über Bettaktivitäten anzuhören.

"Sechsundzwanzig also." murmelte Luca leise und kratzte sich leicht am Kinn. "Da habe ich mich aber grob verschätzt."

"Was redest du da vor dich hin?" erkundigte sich Antonio und beugte sich vor, um seinen Freund besser verstehen zu können.

Luca schreckte hoch. "Nichts. Ich habe nur gedacht."

Unbewusst suchte sein Blick erneut den Raum nach dem Neuen ab. Doch er saß nicht mehr bei den beiden Lehrern, die ihn bei seinem Eintreten zu sich gewunken hatten. Sofort jagte Lucas Blick von einer Personengruppe zur nächsten bis hin zur Tür. Die war gerade im Begriff sich zu schließen und Luca sah nur noch den schwarzen Rucksack des Neuen verschwinden.

Ohne es bewusst zu registrieren, war Luca bereits aufgestanden und packte im Gehen seine Tasche. Er wusste aus seinem Zeitgefühl heraus, dass es gleich klingeln und die nächste Stunde beginnen würde. Doch er wollte sich unbedingt noch bei dem Neuen entschuldigen und die Sache aus der Welt schaffen.

Flüchtig verabschiedete sich Luca bei seinen Freunden. "Ihr entschuldigt mich doch, ich habe noch etwas zu erledigen."

Schon war er zur Tür gelaufen und auf den Korridor getreten. Schnell blickte er nach links und nach rechts, wo er dann auch den Neuen am Kopierer stehen sah, den er selbst zuvor noch benutzt hatte. Luca seufzte leise, ermahnte sich, freundlich zu sein und ging auf den jüngeren Mann zu, der etwas ratlos auf die Maschine starrte und ihm den Rücken zudrehte. Kurz hinter ihm blieb Luca stehen, gerade noch nahe genug, um den verzweifelten Seufzer zu hören, den der junge Mann ausstieß. Dieses Geräusch ließ Luca eine Gänsehaut über den Rücken wandern.



Teil 2
Mischa bedachte den Kopierer mit einem tödlichen Blick. Warum musste dieses Ding gerade dann streiken, wenn er es brauchte? Heute war wohl einfach nicht sein Tag - erst diese Milena, die meinte, ihn anbaggern zu müssen; dann der Lehrer, über der er sich inzwischen erkundigt hatte und von dem er jetzt wusste, dass er Luca Meißner hieß, und jetzt noch der kaputte Kopierer. Der junge Mann atmete tief ein und ließ die Luft mit einem Seufzen entweichen.

"Kann ich helfen?" hörte Mischa in diesen Moment eine ihm wohlbekannte Stimme hinter sich. Seine Nackenhaare stellten sich auf und sein Rücken straffte sich automatisch, er wollte den anderen Lehrer nicht zeigen, wie er sich momentan fühlte. Dann drehte der Schwarzhaarige sich zu ihm um, wobei er unterschwellig bemerkte, dass dieser Luca Meißner gut und gern über einen Kopf größer war als er selbst.

"Der Kopierer funktioniert irgendwie nicht und ich müsste noch Kopien für die nächste Stunde machen." sagte Mischa leicht widerwillig zu dem anderen Lehrer, es behagte ihm nicht, gerade den um Hilfe bitten zu müssen. Das würde dessen Bild von dem kindlichen Schüler nur noch unterstützen, auch wenn er inzwischen wissen sollte, das es falsch war.

"Das passiert häufiger. Man muss nur einmal heftig gegentreten" – Luca holte aus und versetzte dem Gerät einen wuchtigen Tritt, so dass es erzitterte – "Und schon läuft alles wieder wie geschmiert."

Wie zur Bestätigung fing der Kopierer an zu summen und spuckte die Seiten aus, die Mischa zu kopieren versucht hatte. Unwillkürlich musste der Jüngere lächeln. Er wäre nicht von selbst auf die Idee gekommen, einfach zuzutreten. Normalerweise versuchte er, Konflikte gewaltlos zu lösen.

Luca hatte den Neuen aufmerksam beobachtet. Als dieser dann beim erneuten Einsetzten des Kopierers sanft und scheinbar überrascht lächelte, lief ihm ein Schauer den Rücken runter. Was war nur los mit ihm? Wie um sich von der Wirkung des anderen zu lösen, schüttelte der Blonde den Kopf und ermahnte sich, durchzuführen, weswegen er eigentlich gekommen war.

"Danke." hörte Luca die Stimme des Neuen sagen, bevor dieser sich der Maschine zuwandte und den Stapel Kopien aufhob. Er öffnete eine Mappe, legte sie hinein und verstaute diese in seinem Rucksack. Währenddessen stand Luca ihm nur gegenüber und sah ihn an, ohne ein Wort zu sagen. Dann fiel ihm wieder ein, dass er sich hatte entschuldigen wollen, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.

"Ich wollte..." setzte er also an, doch das laute Klingeln des Gongs schnitt ihm das Wort ab. Mischa sah auf und lächelte entschuldigend.

"Ich muss in den Unterricht, tut mir leid. Wir sehen uns doch bestimmt noch in der zweiten Pause, dann können Sie mir ja sagen, was Ihnen noch auf dem Herzen liegt." In seiner Stimme lag ein wissender Unterton, der Luca erneut die Gänsehaut auf den Rücken trieb. Als ob der Jüngere ihn durchschauen könnte...

"Also, bis nachher." verabschiedete sich Mischa und ließ den Anderen auf dem Gang stehen. Er gestand sich ein, dass es ihm ein gewisses Maß an Befriedigung verschaffte, den Älteren so hängen zu lassen. Es war seine Art der Rache.

Insgeheim hatte Mischa den Lehrer, der ihn hatte rauswerfen wollen, während ihrer kurzen Unterhaltung aufmerksam, aber unauffällig gemustert. Es gefiel ihm, was er da so zu sehen bekam. Dieser Luca war groß, hatte breite Schultern, die einen Sportler vermuten ließen, und ein markantes Gesicht mit einer kleinen Narbe durch die linke Augenbraue, was ihm einen gefährlichen Touch verlieh. Seine Kleidung war leger aber gepflegt, wie sein ganzes Äußeres. Der hatte bestimmt die gleichen Probleme mit den weiblichen Schülern wie Mischa selbst.

Mit nur geringer Verspätung wegen Verlaufen – Mischa kannte noch nicht alle Trakte des riesigen Internatkomplexes – erreichte er seinen Geschichtskurs. Die Zwölfer standen geduldig vor dem noch verschlossenen Raum und warteten darauf, ihn betreten zu können. Mit einem entschuldigenden Lächeln schloss der junge Mann die Tür auf und trat als letzter ein. Wie zuvor machte er es sich halb auf dem Pult sitzend gemütlich, nachdem er seine Unterlagen ausgepackt und sich vorgestellt hatte.

Wieder konnte er die Reaktionen der Schüler beobachten und musste zu seinem großen Unmut feststellen, dass auch Nina und Milena sich in dem Kurs befanden. Er hatte inständig gehofft, dass sie Geschichte abgewählt hatte oder in dem Parallelkurs waren, damit er sich nicht in vier Stunden hintereinander ihrer Annäherungsversuche entwehren musste. Mischa wusste, er würde den Montag hassen, wenn die Mädchen wirklich so schlimm sein sollten, wie er es vermutete.

Nach ein bisschen Aufwärmen, dass ihm auch half, das ungefähre Wissen des Kurses einzuschätzen, verteilte der junge Lehrer die Kopien, die er zuvor mit Lucas Hilfe doch noch hatte machen können. Bei dem Gedanken an den gutaussehenden Kollegen musste er lächeln und wunderte sich kurz, warum er diesem Drang nachgegeben hatte. Immerhin hatte der Andere ihn noch vor weniger als einer Stunde im Flur nicht gerade sehr freundlich behandelt. Eigentlich bestand also kein Grund, bei der Erinnerung an ihn zu lächeln.

Resolut verbannte Mischa jegliche Gedanken an die Pause und die Ereignisse, die sich zugetragen hatten, und konzentrierte sich auf den Unterricht, den er zu halten hatte. Der erste Eindruck zählt, sagte er sich leise und versuchte, ein gutes Bild in dem Kurs zu hinterlassen – und nicht das eines zerstreuten Anfängers, der nicht fähig war, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Dennoch war er ungemein erleichtert, als es zum Ende der zwei Stunden klingelte und die Schüler den Raum verließen.

Nach einigen Sekunden, in denen der noch neue Lehrer nur vor sich hinstarrend am Pult gesessen hatte, raffte er sich auf und packte seine Sachen zusammen. Er erinnerte sich noch an das, was er zu Luca gesagt hatte, bevor er ihn im Korridor hatte stehen lassen, und dachte nun mit einem Gefühl der Vorfreude an das Treffen mit ihm. Beflügelt verließ er den Raum und schloss ab, dann trugen ihn seine Beine wie von selbst in Richtung der Lehrerzimmer. Diesmal versuchte Mischa nicht, seine Gedanken oder seine Reaktion zu analysieren, er genoss das Gefühl einfach nur.

***



Luca verstand sich selbst nicht mehr. Sein eigenes Verhalten war ihm ein Rätsel. Jetzt stand er doch tatsächlich vor der Tür zum Lehrerflur und wartete auf den Neuen. Aber das war es noch nicht einmal mehr, was ihn so erschütterte, es war viel mehr die Tatsache, dass er die ganzen letzten zwei Stunden an nichts anderes hatte denken können als an das Versprechen des Neuen, ihn in der zweiten Pause wiederzutreffen.

Glücklicherweise kannte der Blonde die meisten Schüler in seinem neuen Geschichtsleistungskurs schon aus früheren Jahren und diese wussten, dass sein heutiges Benehmen nicht der Regel entsprach. Es kam selten vor, dass er so unkonzentriert und unaufmerksam war, wie es in diesen Stunden der Fall gewesen war. Luca ärgerte sich selbst darüber, doch trotz aller Versuche hatte er es nicht geschafft, sich auf das Geschehen im Kurs zu fokussieren. So hatte er den Schülern eine Aufgabe gegeben, die er eigentlich erst in der folgenden Stunde hatte erteilen wollen. Wenigsten hatten sie dann in der nächsten Stunde keine Hausaufgaben auf, also war dieses Arrangement nicht nur zu ihrem Nachteil – aus ihrer Sicht.

Als der Neue ihn einfach im Gang hatte stehen lassen, war Luca zunächst verblüfft und etwas orientierungslos dort stehen geblieben, bis Antonio ihm an die Schulter fasste und ihn somit aus seiner Lähmung löste. Dann hatte sich Ärger in ihm breit gemacht. Wie konnte der Andere es wagen, ihn so einfach stehen zu lassen? Doch mit Beginn und Verlauf des Geschichtsunterrichts hatte sich der Ärger wieder gelegt und war einem angenehm warmen Gefühl in der Magengegend gewichen, das der Ältere nicht einzuordnen wusste.

Und genau von diesem Gefühl beherrscht stand er nun hier vor der Tür und wartete auf den Neuen, wie er Mischa in seinen Gedanken immer nannte. Insgeheim fragte der blonde Lehrer sich, ob er noch ganz in Ordnung war. Es entsprach nicht gerade seinem normalen Verhalten, was er hier tat. Immerhin könnte er sich auch entschuldigen, wenn er den Jüngeren das nächste Mal sah, es war nicht notwendig, hier zu stehen und auf ihn zu warten.

Während Luca noch so in seinen Gedanken vertieft dastand, bog Mischa um die Ecke und blieb ruckartig stehen, als er den Anderen an der Tür stehen sah. Der hatte doch wohl nicht auf ihn gewartet? Ein sanftes Lächeln huschte über die Züge des schwarzhaarigen Mannes als er weiterging.

Als sich ihm nähernde Schritte zu hören waren blickte Luca auf und schaute direkt in das lächelnde Gesicht des Jüngeren, der vor ihm stehen blieb. Sein Hals wurde trocken und Luca musste erst mehrmals schlucken, bevor er schließlich fähig war zu sprechen. Er ärgerte sich erneut über sein Verhalten.

"Hallo." war seine geistreiche erste Aussage, dann schluckte er nochmals, um einen freien Hals zu haben.

"Hallo." sagte auch Mischa und Luca meinte dessen Lächeln noch eine Spur breiter werden zu sehen. Sein Ärger flammte wieder auf und mischte sich mit dem warmen Gefühl aus seiner Magengegend. Verspottete der Andere ihn etwa?

"Ich wollte mich für mein Verhalten von heute Morgen entschuldigen. Ich habe Sie ernsthaft für einen Schüler gehalten." Seine Wort fielen grober aus als beabsichtigt.

"Das habe ich gemerkt." entgegnete der schwarzhaarige Mann und sah seinem Gegenüber in die Augen. Sie waren von einem wunderschönen Braun, wie er nebenbei feststellte.

"Nun, es war nicht als Beleidigung gedacht. Sie sehen einfach mehr wie einer unserer Schüler aus als wie ein Lehrer." Schon als er die Worte aussprach hätte Luca sich am liebsten geohrfeigt. Was er da sagte klang ja bereits wie eine Beleidigung, und dann hatte er auch noch mit dem ersten Satz gesagt, dass es keine sein sollte. So ein Blödsinn.

"Sie haben eine ungewöhnliche Art, sich zu entschuldigen." stellte Mischa fest, doch sein Lächeln blieb. Er war es gewohnt, dass man ihm so etwas sagte und hörte es demnach nicht zum ersten Mal. Außerdem wusste er, dass es die schlichte Wahrheit war.

Das Gefühl in Lucas Magengegend lebte stärker auf und verunsicherte ihn. Und plötzlich verspürte er den Drang, so viel Abstand wie möglich zwischen sich und den Neuen zu bringen.

"Ich entschuldige mich wie, ich will!" blaffte er den völlig überraschten Mann an, drehte sich auf dem Absatz um und betrat den Lehrerkorridor. Die Tür fiel mit einem lauten Klicken hinter ihm ins Schloss. Es hatte etwas Endgültiges.

Mischa stand reichlich irritiert vor der jetzt wieder geschlossenen Glastür, durch die hindurch er Luca im Lehrerzimmer verschwinden sah. Er konnte noch nicht so ganz nachvollziehen, was eben geschehen war. Was hatte den plötzlichen Stimmungswandel des Anderen provoziert? Hatte er, Mischa, etwas Falsches gesagt oder getan? Sein Lächeln war einem betrübten Gesichtsausdruck gewichen. Ein merkwürdiges Ziehen hatte sich in ihm ausgebreitet, das er erstaunt als Enttäuschung identifizierte. Irgendwas war hier gerade passiert, und er verstand es nicht.



***

Müde warf Mischa die Schlüssel zu seinem Appartement in die Schale auf seinem Wohnzimmertisch. Es war sein erster Tag gewesen und er hatte das Gefühl, jegliche Energie verbraucht zu haben. Zwar hatte er montags nur sechs Stunden zu unterrichten, aber er war völlig erschöpft. Aus dem Kühlschrank nahm er sich auf dem Weg in sein Schlafzimmer eine Flasche mit frischer Vollmilch und trank einen großen Schluck. Dann stellte er sie auf seinem Nachttisch ab und ließ sich mit einem Seufzen aufs Bett fallen.

Der andere Lehrer, dieser Luca Meißner, spukte ihm immer noch im Kopf herum. Der junge Mann konnte sich auch jetzt noch keinen Reim auf dessen Verhalten in der zweiten Pause machen. Mischa drehte sich auf den Rücken und betrachtete die Decke. Was hatte er nur getan, um seine plötzlich offensichtliche Abneigung zu verdienen? Die Antwort schien nur Luca selbst zu kennen, wenn es überhaupt jemand tat.

Mit einem Ruck setzte der junge Mann sich auf. Er hatte keine Lust, sich mit diesen deprimierenden Gedanken auseinander zu setzen, es würde ja doch zu nichts führen. Vielmehr sollte er seine Kartons und Kisten, die noch unausgepackt vom Umzug in dem Appartement standen, endlich leeren und die darin verstauten Gegenstände ihrem Bestimmungsort zuführen. Es gab noch viel zu tun, Mischa war erst vor drei Tagen, am Freitag vor Schulbeginn, in den Lehrertrakt des Internats gezogen. Da die Schule von der nächsten größeren Stadt gut eine viertel Stunde Autofahrt entfernt lag, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schlecht angebunden war und der junge Lehrer kein Auto besaß, hatte er sich dazu entschieden, eines der Appartements im internatseigenen Lehrerkomplex zu mieten. Dass diese auch noch sehr preiswert zu haben und durchaus schön und komfortabel waren, hatte ihm die Entscheidung erleichtert.

Mischa stand auf und verließ sein Schlafzimmer, das noch immer von zahlreichen Kisten belagert wurde. Sein Appartement bestand aus eben jenem Raum, einem großen Wohnzimmer, an das die Küche nur durch einen Tresen getrennt grenzte und einem geräumigen Bad mit einem weiten Fenster. Insgesamt war der junge Man mit seiner Wohnsituation sehr zufrieden, so gut hatte er es nicht mehr gehabt seit er bei seinen Eltern ausgezogen war.

Mischa war froh, dass er am Wochenende schon alle Schränke und Regale mit Hilfe seines älteren Bruders und seiner Zwillingsschwester aufgebaut hatte. Die beiden waren gekommen und hatten ihn beim Umzug unterstützt, Myriam mit ihrem Auto und Ben mit seiner Kraft. So war alles erheblich schneller gegangen und außerdem hatten die Geschwister es genossen, endlich mal wieder Zeit miteinander verbringen zu können, was sehr selten geworden war seit sie alle ausgezogen waren und in alle Winde verstreut lebten.

Jetzt begann Mischa, aus einem Karton mit der rätselhaften Beschriftung "Dies und Das" einige seiner Decogegenstände in eines seiner unzähligen Bücherregale zu stellen, die sich an den gesamten Wänden des Wohnzimmers entlang zogen. Er wusste, dass er noch viele Stunden Arbeit vor sich haben würde bis er sich endlich häuslich eingerichtet hätte und es keine einzige Kiste mehr in den Zimmern gäbe. Und da er jetzt sowieso keine Ruhe hatte, um den Unterricht für morgen vorzubereiten, verbrachte er die folgenden Stunden damit, sich durch die Kartons zu arbeiten und deren Anzahl zu dezimieren.

Als der junge Mann das nächste Mal auf die Uhr sah, stellte er erstaunt fest, dass es bereits fünf Uhr war und er noch hatte einkaufen wollen, um die gähnende Leere seines Kühlschranks zu füllen. Also beschloss er, in seiner Arbeit inne zu halten und in das kleine – Korrektur: winzige – Dorf zu gehen, dass seines Wissens nach sogar einen Supermarkt hatte, in dem er das Nötigste bekommen sollte. Mischa sammelte seinen Schlüssel wieder ein, der immer noch in der Schale auf dem Wohnzimmertisch lag, zog sich seine dünne schwarze Jacke über und ging zur Tür, wo er seinen inzwischen geleerten Rucksack aufzog.

Er öffnete seine Appartementtür und trat schwungvoll hinaus. Doch statt in den Gang zu treten prallte er gegen etwas Warmes und wurde durch die Wucht des Zusammenpralls wieder rückwärts in die Wohnung gedrückt. Mischa bemerkte, wie er das Gleichgewicht verlor und zurückstolperte und war gerade im Begriff, sich wieder zu fangen, als er zwei starke Arme fühlte, die um seine Taille fassten und ihn vom Fall abhielten. Und dann hörte er auch eine vertraute Stimme, die belustigt fragte: "Was haben wir es denn so eilig?"


Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Съб Окт 18, 2008 12:24 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Съб Авг 25, 2007 4:00 pm
Мнения: 1854
тва да не ти е домашната по немски? :lol:



_________________
Изображение
http://blurymind.deviantart.com yabee yaba ding ding http://www.youtube.com/watch?v=jREYymBmTDk
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Съб Окт 18, 2008 1:36 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Нед Юли 09, 2006 3:40 pm
Мнения: 221
:lol: Прекрасно и обещаващо начало... натам не го четох - така и не научих немски в гимназията - проклятието на втория език :(
Но браво за желанието, знанието и куража.



_________________
Изображение
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Съб Окт 18, 2008 2:00 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Пон Юни 09, 2008 9:14 pm
Мнения: 1250
да, и аз го забелязах. гей история на немски в БГ форум за анимета.



_________________
Shadowcat написа:
Ние сме с тирета!
Offline
 Профил  
 
 Заглавие: Re: Lehrerprobleme [BL, Romantik, Emotion, Sex; 16+]
МнениеПубликувано на: Съб Окт 18, 2008 4:50 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Пет Май 30, 2008 10:56 pm
Мнения: 624
schlau написа:
Докато преправям следващата глава на онова другото дето е качено, пускам това тук. Най-вероятно никой няма да го чете, защото няма нищо да разбере, но пък просто проверявам, може и да има все някой... Да, много стара история, писана доста отдавна за някакъв приятел, страстен любител на този жанр. Поствам първите 2 глави, но има още 4... Пишете, обиждайте, критикувайте, смея се с голямо удоволствие :lol: .

п.п.: Не се притеснявайте да питате, винаги помагам за това чудо и всичко свързано с езика.


Съжалявам обаче разбрах само първите 2-3 изречения.
Като за начало няма да е зле да го преведеш на български,че немският ми,а изглежда не само моят,е като английския на петокласник.



_________________
Изображение
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Нед Окт 19, 2008 12:19 am 
Аватар
 
 

Регистриран на: Чет Фев 21, 2008 2:58 pm
Мнения: 587
Местоположение: У вас
пдхшьж пдижех
само като го видях това и скролнах на коментарите ;)
нямам си поняие какво пише в текста такаче критика няма, ама я вземи го преведи това, че нещо никой не разбира...



_________________
Цък
Изображение
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Нед Окт 19, 2008 11:54 am 
Аватар
 
 

Регистриран на: Пет Фев 01, 2008 8:18 pm
Мнения: 2230
Местоположение: София
ама...ама Т^Т защо на немски?
като толкова не искате да пишете на български, поне на английски Т^Т
ако я пуснеш на български, с удоволствие ще прочета историята, ама...



_________________
Изображение
~ The Resistance ~
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Нед Окт 19, 2008 12:26 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Нед Май 13, 2007 9:44 pm
Мнения: 4953
Местоположение: Mad tea party
Ъъъм... поне на английски да беше .--. и аз съм от тея,дето не цепят немски *уча го от месец... и то 2 часа седмично -- нормално*



_________________
Изображение
And are you scared?
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Нед Окт 19, 2008 4:21 pm 
Аватар
 
 

Регистриран на: Пон Окт 10, 2005 4:25 pm
Мнения: 2545
Поне на англ ги поствай :roll: Иии фик/май фик нещо в заглавието ? :roll:



_________________
Louise - mein Herz
Jetzt komm zur Ruh
Mit meinen Tränen decken wir uns zu,
Ich und du...
Offline
 Профил  
 
 Заглавие:
МнениеПубликувано на: Пон Окт 27, 2008 9:45 am 
Аватар
 
 

Регистриран на: Пет Май 30, 2008 10:56 pm
Мнения: 624
MorticiaN написа:
Аз в пети клас бях доста добър по английски, така че сравнението ти беше неуместно

Е за някои хора 5-ти клас е бил първа година в която са изували английски.Сега английският ми е доста по-добър,така че ако фикът беше на английски,а не на немски нямаше да коментираме това,а текста,който може и да е много хубав и с дълбок смисъл,но за съжаление не мога да го разбера.



_________________
Изображение
Offline
 Профил  
 
Покажи мненията от миналия:  Сортирай по  
 Страница 1 от 1 [ 10 мнения ] 

Часовете са според зоната UTC + 2 часа [ DST ]


Кой е на линия

Потребители разглеждащи този форум: 0 регистрирани и 21 госта


Вие не можете да пускате нови теми
Вие не можете да отговаряте на теми
Вие не можете да променяте собственото си мнение
Вие не можете да изтривате собствените си мнения

Търсене:
Иди на: